Capsicum annuum L.
Hersteller: Seklos
Im Paket:0,2 g
Verfügbarkeit:Lagernd
1.36€
Preis ohne Steuer 1.10€
Paprika "Marconi rot".
Mittelfrühe (94-103 Tage) Sorte für Freiland und Folientunnel.
Die Pflanzen sind kräftig, 45–60 cm hoch. 7–8 mm. Geeignet für den Frischverzehr und zum Konservieren.
Die Früchte sind länglich-konisch (15-20 cm lang), stark glänzend, in der technischen Reife grün, in der biologischen – rot, mit einem Gewicht von 110-200 g. Wandstärke 7-8 mm.
Wert der Sorte: hohe Geschmacksqualität, lange Fruchtertrag. Empfohlen für den Frischverzehr, zum Konservieren, zur kulinarischen Verarbeitung.

* Paprika sollte man am besten nach Karotten, Kohl, Rüben, Hülsenfrüchten (außer Bohnen) und Kürbisgewächsen anbauen. Paprika sollte nicht neben Gurken platziert werden.
Anbau durch Sämlinge. Um Sämlinge zu erhalten, werden die Samen im Februar in Aussaatkästen mit Erdgemisch ausgesät. Die mit Folie (Glas) abgedeckten Kästen werden an einen warmen Ort gestellt. Die optimale Temperatur für die Keimung der Samen beträgt +23+25 °C.
Bei Kaliummangel rollen sich die Paprikablätter ein und trocknen aus. Bei Phosphormangel wird die Unterseite der Blätter violett.

* Paprika - Capsicum annuum.
Familie: Nachtschattengewächse.
Die Paprikafrüchte sind zuerst grün und werden dann (je nach Sorte) gelb oder rot. Wenn sie reif sind, sind sie aromatischer und haben einen höheren Nährwert als grüne Paprika. Ihr Vitamin-C-Gehalt ist unter anderen Gemüsesorten unübertroffen.
Anforderungen: Paprika gehört neben Melone und der eng verwandten Aubergine zu den wärmeliebendsten Gemüsesorten.
Beim Anbau im Freien kann eine gute Ernte nur erzielt werden, wenn der gewählte Standort warm, geschützt und sonnig ist. Ein Gewächshaus schafft ideale Bedingungen.
Paprika mag am liebsten eine Temperatur von +25+28 °C, dabei sollte das Gewächshaus belüftet werden. Grundsätzlich sind die Anforderungen an den Paprikaanbau die gleichen wie bei Tomaten, mit Ausnahme des Wärmebedarfs, der etwas höher ist.
Aussaat: genauso wie Tomaten, aber die Keimtemperatur und der Wärmebedarf sind bei Paprika etwas höher. Anzucht von Januar bis März im warmen Haus für die Pflanzung im beheizten Gewächshaus.
Pflanzung: Der Abstand zwischen den Reihen beträgt 60 cm, zwischen den Pflanzen in der Reihe – 40-50 cm. Manchmal werden sie noch seltener gepflanzt. Ein Stützpfahl sollte in den Boden gesteckt werden. Da Paprika langsamer wächst und nur halb so hoch wie Tomaten wird, kann sie vor einer Tomatenreihe gepflanzt werden.
Düngung: wie bei Tomaten. Im Herbst wird eine Hauptportion organischer Dünger oder Mist ausgebracht, dann – vor der Pflanzung und noch 2-3 Mal während der Entwicklung der Pflanzen. Stattdessen kann man auch Dünger in Form von 14 kleinen Portionen flüssiger Masse zusammen mit dem Gießwasser ausbringen. Als zusätzlicher Dünger eignet sich gut Brennnesselmasse.
Pflege: Eine ausreichende Bewässerung des Bodens ist entscheidend für ein kontinuierliches Wachstum. Der Wasserbedarf ist bei sonnigem Wetter extrem hoch. Eine ungleichmäßige Wasserversorgung kann zum Abfallen der Blüten führen. Das Mulchen mit Grasschnitt verhindert die Verdunstung von Feuchtigkeit aus dem Boden. Eine der Pflegemaßnahmen, deren Bedeutung kaum zu überschätzen ist, ist das Entfernen der Blüten, die aus der ersten Verzweigung wachsen. Wenn man sie abschneidet, steigt der Ertrag deutlich.
Ernte: Bereits ab Mitte Juli können unter Glas grüne Früchte geerntet werden, obwohl es besser ist, sie reifen zu lassen. Um ihre endgültige Farbe zu erhalten, benötigen sie intensives Sonnenlicht. Unter Glas kann die Ernte sogar noch im November erfolgen. Bei niedrigen Temperaturen stellen die Früchte ihr Wachstum und ihre Reifung ein.
Biologischer Schutz: Blattläuse treten auf jungen Pflanzen auf, wenn sie unter kalten Bedingungen gehalten werden. Im Sommer kommt es zum Abfallen der Blätter aufgrund von Platzmangel, Überdüngung und Lichtmangel.
Hängen Sie bei den ersten Anzeichen von Weißen Fliegen Klebestreifen in der Nähe auf. Erhöhte Luftfeuchtigkeit kann zur Bildung von Grauschimmel führen. Als Präventivmaßnahme ist ein rechtzeitiges Lüften erforderlich. Es treten auch für Tomaten typische Krankheiten auf.

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